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Louis Vuitton Graffiti

Louis Vuitton  Schlüsselwörter : sprouse 
67 Artikel
Louis Vuitton Schals Pink

Louis Vuitton Schals

7 × 117 cm

Verkauft
Louis Vuitton Seidentuch Braun

Louis Vuitton Seidentuch

65 × 65 cm

Verkauft

Louis Vuitton Graffiti — Sprouse, Pochette | JoliCloset

73 authentifizierte Louis Vuitton Graffiti-Stücke aus der Stephen-Sprouse-Kollaboration stehen aktuell bei JoliCloset zum Verkauf, vom besprühten Speedy bis zur Roses-Pochette, im Schnitt für 938 €. Die Zusammenarbeit feierte 2001 auf dem Frühjahr/Sommer-Laufsteg unter Marc Jacobs Premiere und war die erste, bei der Louis Vuitton sein Monogram einem externen Künstler überließ: Der New Yorker Graffiti-Künstler Stephen Sprouse sprühte die Initialen des Hauses in tropfenden Lettern über die Canvas-Taschen.

Die Graffiti-Linie von 2001 und die Hommage von 2009

Der erste Entwurf von 2001 legte sich in Silber, Khaki und Pfirsich über das klassische Monogram-Canvas, handaufgetragen auf beschichtetem Stoff. Der Speedy und der Keepall trugen den Look am prominentesten, dazu kamen Pochettes und kleine Lederwaren in bewusst limitierter Auflage.

Sprouse starb 2004. 2009 griff Marc Jacobs die Zusammenarbeit posthum wieder auf: Graffiti kehrte in Fuchsia, Orange und Grün zurück, ergänzt um zwei neue Prints — Roses, ein neonpinkfarbenes Rosenmotiv nach einer Originalskizze von Sprouse, und Leopard. Der Neverfull und die Alma kamen zu diesem Zeitpunkt neu in die Reihe, dazu ein passendes Zippy-Portemonnaie.

Die Prints unterscheiden

Die beiden Graffiti-Generationen lassen sich am Schriftbild erkennen: Die Lettern von 2001 wirken unregelmäßiger, während der Nachdruck von 2009 ein saubereres, gleichmäßigeres Druckbild zeigt. Roses kombiniert ein fluoreszierendes Pink mit kräftigem Orange auf dem Monogram-Grund, Leopard ersetzt die Schrift durch verstreute Fellflecken auf demselben beschichteten Canvas. Auch die Flächendeckung variiert von Stück zu Stück — manche Taschen tragen den Print über die gesamte Fläche, andere nur als Bordüre —, was sich direkt auf Seltenheit und Sammlerwert auswirkt.

Wertentwicklung der Sprouse-Stücke im Secondhand-Markt

Der Durchschnittspreis der 73 aktiven Sprouse-Angebote bei JoliCloset liegt bei 938 €, von kleiner Lederware bis zu den gefragtesten Speedy- und Keepall-Modellen. Die Produktion endete endgültig 2009, eine Neuauflage gab es seither nicht — entsprechend ist die Seltenheit seither nur gewachsen, und gut erhaltene Roses- oder Leopard-Stücke wechseln mittlerweile oft über ihrem ursprünglichen Verkaufspreis den Besitzer. Es handelt sich um ein klar vintage-geprägtes Sammlersegment, nicht mehr um ein reines Modeaccessoire.

Echtheit und Zustand prüfen

Der Date Code allein reicht bei einem Sprouse-Stück nicht aus: Auch die Schriftart auf dem geprägten Etikett und die Präzision des Druckbilds müssen stimmen, und genau das erfordert ein geschultes Auge. Bei älteren Exemplaren kann der Siebdruck sichtbar verblasst sein, und das Vachetta-Leder entwickelt je nach Lichteinfluss eine honigfarbene Patina — beides lohnt sich vor dem Kauf genau anzusehen. Vorbereitungszeit und Versand hängen vom jeweiligen Verkäufer ab; Details stehen in der einzelnen Anzeige.

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