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Chanel Mademoiselle Tasche

Unsere Auswahl von 198 Artikeln

Chanel Mademoiselle Tasche gebraucht authentifiziert | JoliCloset

Die Chanel Mademoiselle Tasche verdankt ihren Namen Gabrielle Chanel selbst, die zeitlebens nur „Mademoiselle" genannt wurde, weil sie nie verheiratet war. Lange bevor daraus eine eigene Linie wurde, war der Mademoiselle-Drehverschluss — ein rechteckiger Drehriegel ohne CC-Logo — bereits an der ursprünglichen 2.55 von 1955 verbaut, genau als Hinweis auf Cocos ledigen Status. Dieses kleine Detail wurde zum reinsten Ausdruck von Chanels leiser Eleganz. Unsere Auswahl umfasst 140 authentifizierte Stücke, von historischen Vintage-Flaps bis zu den von Karl Lagerfeld orchestrierten Mademoiselle-Vintage- und Just-Mademoiselle-Neuauflagen.

Der Mademoiselle-Verschluss: das „puristische" Coco-Erbe

Während die Classique bei Lagerfelds Überarbeitung von 1983 zum ineinandergreifenden CC-Verschluss wechselte, blieb die Mademoiselle dem rechteckigen Original treu. Sammlerinnen sehen darin die Linie, die der ersten Idee Gabrielle Chanels am nächsten kommt: Eleganz durch Form und Proportion, nicht durch ein Logo. Derselbe Verschluss — je nach Kollektion in Gold- oder Rutheniumton — findet sich auf Cruise-Neuauflagen und auf der berühmten Just Mademoiselle Bowling von 2004, einer strukturierten, gesteppten Bowlingtasche, die die Linie endgültig wieder ins Rampenlicht rückte.

Formen und verfügbare Größen

Die Mademoiselle-Linie zeigt sich bei uns vor allem als gesteppte Handtaschen (112 Stück), als Tote Bags (12 Stück) und als Clutches (7 Stück), ergänzt um einige Geldbörsen und sogar einen Rucksack. An Formen findet man die typische Bowling (ca. 30 × 20 cm), klassische Flap-Shoulder-Modelle, neuere Mini-Flaps und Abendclutches. Die Kette selbst greift auf das 2.55-Original zurück: flach, mit Leder verflochten, nicht die schmuckartige Kette der Classique.

Materialien: Lamm-, Kaviar-, Lackleder und Tweed

Drei Leder dominieren. Lammleder fällt am weichsten und fühlt sich samtig an, kratzt aber leicht — am besten in sehr gutem Zustand mit klar abgesetzter Steppung. Kaviarleder, genarbt und strukturiert, hält die Form und ist meist die klügere Wahl für eine Mademoiselle im Alltag. Lackleder, auf den Bowlings der mittleren 2000er sehr präsent, bringt den glänzenden, lackierten Look der Lagerfeld-Ära. Saisonale Ausgaben in Tweed oder Veloursleder sind seltener und konzentrieren sich auf Clutches und Mini-Flaps.

Preis und Wert auf dem Second-Hand-Markt

Die Boutique-Preise bei Chanel sind in den letzten fünf Jahren stark gestiegen — eine Classique Medium liegt heute über 11.000 €. Die Mademoiselle, dezenter und weniger spekulativ, ist einer der klügsten Einstiege ins Chanel-Universum. Auf JoliCloset starten kleine Portemonnaies und Clutches bei etwa 400-600 €, Just Mademoiselle Bowlings liegen je nach Zustand und Material meist zwischen 1.200 € und 2.500 €, und seltene, gut dokumentierte Vintage-Flaps können über 3.500 € reichen. Verglichen mit der Boy oder der Classique in ähnlicher Größe bietet die Mademoiselle eines der besten Verhältnisse von Erbe und Preis im gesamten Chanel-Sortiment.

Eine Chanel Mademoiselle authentifizieren

Unsere Expertinnen prüfen systematisch die Geometrie des rechteckigen Verschlusses (Fälschungen runden die Ecken häufig ab), die Kaviar-Narbung oder die Rautensteppung des Lammleders, die gleichmäßige Flechtung der flachen Kette, die Seriennummer mit Hologramm-Aufkleber sowie die Prägung „Chanel Paris Made in France" oder „Made in Italy" im Innenfutter. Jede Mademoiselle in dieser Auswahl hat diese Prüfung vor der Veröffentlichung bestanden.

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