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Tiffany & Co. Herrenuhren

Unsere Auswahl von 9 Artikeln

Tiffany Herrenuhren gebraucht — Atlas, CT60, Vintage | JoliCloset

Neben Schmuck ist Tiffany & Co. seit 1847 Uhrenhändler und seit der Wiedereröffnung der Schweizer Manufaktur 2008 ein vollwertiger Uhrmacher. Für einen männlichen Sammler gliedert sich das Tiffany-Universum in zwei deutlich getrennte Spuren: moderne Swiss-Made-Referenzen, die das Haus selbst produziert (Atlas, Mark, CT60, East West) und — weitaus begehrter — Vintage-Stücke mit Co-Signatur, bei denen Zifferblätter von Rolex, Patek Philippe und Audemars Piguet die Signatur „Tiffany & Co." tragen.

Die relevanten Modelle

Die Atlas ist das Identitätsstück: römische Ziffern auf der Lünette, übernommen vom Tiffany-Turmuhren-Zifferblatt von 1983, in Quarz- und Automatikversionen, Stahl- oder Goldgehäuse. Die Mark spielt die klassische runde Karte; die CT60 bietet einen Chronographen mit ETA-7753-Kaliber — ein glaubwürdiger Einstieg in die mechanische Schweizer Uhrmacherei. Die East West setzt auf ein horizontales Art-déco-Gehäuse — Charakterstück, kein Daily Driver. Vintage-seitig überschritt die Patek Philippe Nautilus Ref. 5711/1A-018 „Tiffany Blue" (Edition 2021, rund 170 Stück) 6,5 Mio. $ in der Auktion und setzte den symbolischen Maßstab des Segments — die meisten co-signierten Stücke liegen zwischen 10.000 und 150.000 $, je nach Seltenheit.

Gebrauchtpreise

Eine gebrauchte Atlas Quarz in Stahl liegt zwischen 800 € und 1.800 €; die Automatikversion Bicolor bei 2.500 bis 4.500 €. Der CT60 Chronograph handelt zwischen 2.200 € und 4.000 €. Die East West in Stahl startet bei ca. 1.800 €. Vintage-Rolex, -Patek oder -Audemars mit Tiffany-signiertem Zifferblatt spielen in einer anderen Liga und werden einzeln bepreist — eine Rolex Oyster Perpetual „Tiffany" der 1970er kann 20.000 € überschreiten; ein Patek Calatrava signiert Tiffany startet bei etwa 25.000 € mit erheblichem Aufwärtspotential.

Uhrmacher-Authentifizierung

Unser Uhrmacher-Partner in Paris prüft jedes Stück: Zifferblatt-Signatur zentriert unter der Zwölf („Tiffany & Co." oder die Doppelsignatur mit der Manufaktur), Gehäuseboden-Gravur mit Schweizer Punzen und Tiffany-Referenz, Kronen-Signatur, Werk-Referenz und übereinstimmende Seriennummern. Automatikwerke gehen auf die Zeitwaage für Amplitude und Gangabweichung; Quarze erhalten eine neue Batterie und einen Dichtigkeitstest. Bei vintage co-signierten Zifferblättern prüfen wir zusätzlich die Schriftkonsistenz der „Tiffany & Co."-Typografie (Type, Laufweite, Ausrichtung relativ zur Manufakturschrift).

Die richtige Tiffany wählen

Für ein erstes wiedererkennbares Stück: die Atlas Automatik — die identifizierbarste Tiffany-Referenz und die liquideste beim Wiederverkauf. Für einen Sammler mit Wunsch nach glaubwürdigem Schweizer Einstieg: der CT60 Chronograph mit einem ETA-7753-Kaliber im gut finiertem Gehäuse. Für ein Vintage-Investment: die co-signierten Zifferblätter — Seltenheit und Provenienz sind alles: Servicehistorie und idealerweise die Tiffany-Box mit Co-Branding einfordern.

Zustand, Revision und Weiteres

Jedes Inserat dokumentiert Gehäuse, Lünette und Band in Makro, mit letztem Service-Datum wenn bekannt. Budget: eine Komplettrevision bei einem Tiffany-autorisierten Uhrmacher kostet 300-600 € für eine moderne Quarz/Automatik, bei Vintage-Kalibern mehr. Stücke mit Originalbox, Karte und Ersatzgliedern verkaufen sich schneller. Ergänzend: Tiffany Herren-Accessoires, Herrentaschen, oder Seitenwechsel zu Ringen und Armbändern der Schmuck-Linie.

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